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Für Salzgitter/Wolfenbüttel in den Bundestag

Jürgen Selke-Witzel

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"Ich strebe an, direkt zu gewinnen"

Wolfenbütteler Kommunalpolitiker Jürgen Selke-Witzel ist Grünen-Kandidat für Bundestagswahl

Von Andreas Lochner

SALZGITTER. Mit Sigmar Gabriel (SPD) und Jochen-Konrad Fromme (CDU) hat er etablierte Abgeordnete gegen sich. Dennoch sagt Jürgen Selke-Witzel zur Bundestagswahl im September: "Vielleicht gibt es eine Chance, diesen Wahlkreis direkt zu gewinnen. Das strebe ich an."

Der 41-jährige Selke-Witzel tritt im Wahlkreis Salzgitter-Wolfenbüttel für die Grünen an. Sein Schwerpunktthema macht er schon durch seine Kleidung deutlich: Auf seinem braunen Jackett trägt er das gelbe Asse-A als Anstecker.

"Wir leben hier zwischen Schacht Konrad und der Asse", sagt Selke-Witzel. Auf beide Atommülllager will er einen kritischen Blick werfen und sich nicht mit einer Endlagerung abfinden. Im Hinblick auf Salzgitter und Oberbürgermeister Frank Klingebiel (CDU) sagt er: "Man kann nicht familienfreundlichste Großstadt werden, wenn man mittendrin ein Atommüllendlager hat."

Der gläubige Katholik will sich für die "Bewahrung der Schöpfung" einsetzen. Das war ein Beweggrund für ihn, 2004 den Grünen beizutreten, obwohl er über sich sagt: "Ich stamme aus einem eher CDU-lastigen Elternhaus." Dieses liegt in Dungelbeck bei Peine, wo er aufgewachsen ist. Seit zehn Jahren wohnt er mit seiner Familie in Wolfenbüttel, wo er im Stadtrat sitzt. Hauptberuflich leitet der studierte Theologe das katholische Begegnungshaus Kloster St. Ludgerus in Helmstedt.

Salzgitter wiederum kennt er aus den 20 Monaten, in denen er als Zivildienstleistender der St.-Elisabeth-Kirche in Lebenstedt arbeitete und auch in der Stadt wohnte. Damals kam er aus Dungelbeck hierher. Er sagt: "Das war für mich eine neue Welt, als ich die Hochhäuser sah. Es hat dazu beigetragen, meinen Blick zu weiten."

Er ist in der Region herumgekommen und diese ist auch ein wichtiges Thema für ihn. So unterstützt er den Regionsvorschlag des Braunschweiger Oberbürgermeisters Gert Hoffmann (CDU) und befürwortet die Regiostadtbahn. Letztere sieht er als wichtigen Baustein für die Mobilität der Bürger abseits der Autos.

Einen Listenplatz hat Selke-Witzel bei den Grünen nicht. Er hofft darauf, dass sich die Wählerstimmen auf die Kandidaten verteilen - und ihm die Überraschung gelingt.

Bericht der SZ vom 7. Februar 2009

Quelle: Salzgitter Zeitung, 7. Februar 2009, Salzgitter Lokales, Seite 19

 

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